Selbstreplizierende Roboter könnten eines Tages den Mond bevölkern

Die North Dakota State University (NDSU) hat ein Projekt gestartet, um sich selbstreplizierende Roboter zu bauen, die eines Tages den Mond bevölkern. In der jüngsten Entwicklung von NDSU hat ein multidisziplinäres Forscherteam einen eigenen 3D-Drucker erstellt, der eine Replik von sich selbst machen kann. Mit dem Forschungs-Knowhow aus den Abteilungen Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ist es das Ziel, Software zu entwickeln, die in der Lage ist, eine 3D-Drucker anzuweisen und die Technologie zu einer Maschine zu entwickeln, „die alles zusammenbauen kann.“

Um völlig selbstreplizierend zu sein, muss eine Maschine in der Lage sein, die Materialien in ihrer unmittelbaren Umgebung zu verwenden. „Die potenzielle Forschungstätigkeit von selbstreplizierenden Robotern sind bedeutsam“, erklärt Jeremy Straub, Assistant Professor für Informatik bei NDSU. 

Beispiel für 3D gedrucktes Regolith aus einer Studie der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)
Beispiel für 3D gedrucktes Regolith aus einer Studie der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)

Das von dem preisgekrönten Dr. Adrain Bowyer gegründete RepRap-Projekt entstand aus der Idee eines selbstreplizierenden 3D-Druckers. 2008 war das RepRap 1.0 Darwin-Modell in der Lage, über die Hälfte seiner gesamten Rapid-Prototypen-Teile zu reproduzieren.

Dieses Verfahren eignet sich besonders für Raumfahrt Missionen, da das senden von Geräten in den Weltraum teuer und für langfristige Missionen nicht praktikabel ist. In Zukunft so hofft man, dass 3D-Drucker in der Lage sein werden, die meisten, wenn nicht gar alle Teile zu produzieren, was dazu führt, dass 3D Printer zu einer Schlüsseltechnologie für die weitere Weltraumforschung werden.

Festo hat einen Forschungsverbund mit namhaften Hochschulen und Instituten, Entwicklungsfirmen und privaten Erfindern ins Leben gerufen: das Bionic Learning Network

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